In einer kurzen Anmerkung zum Artist Day in Thainland hatte ich ja noch meinen Wunsch nach einem solchen Tag in unserem Land gestellt. Heureka, es könnte ihn geben, zumindest für den Musikbereich.
Musik in Deutschland – das heißt beispiellose kulturelle Vielfalt, großes bürgerschaftliches Engagement und über acht Millionen musizierende Menschen. Ein kreatives Potential, das mehr öffentliche Wahrnehmung erfahren sollte…
Der Verein Tag der Musik e.V. hat sich das Ziel gesetzt, dieser Kreativität und Vielfalt eine Bühne zu bauen, Deutschland als Musikland zu präsentieren und neue Wege in die Welt der Musik zu eröffnen. Egal ob Klassik, Jazz, Folklore oder Pop – Tag der Musik e.V. arbeitet übergreifend für das Ansehen der Musik in Deutschland.
Mit Veranstaltungen in ganz Deutschland und einem zentralen Event in Berlin soll ab 2010 ein feststehender Tag ganz der Musik gewidmet werden und breite mediale, öffentliche und auch politische Wahrnehmung erzeugen.
Bereit in diesem Jahr soll vorgefühlt werden. Am Wochenende 12.-14. Juni 09 werden regionale und lokale Veranstaltungen auf das große Ziel hinweisen. Es gibt bereits eine Liste mit Veranstaltungen, die 2009 zum Warmspielen stattfinden sollen. Auch kann man sich das ganze bereits auf einer Google Map visualisieren lassen.
Was aber wieder auffällt, ist die Rock/Pop-Armut. Unter dier Vielzahl von Veranstaltungen habe ich beim Überfliegen gerade mal eine Veranstaltung ausmachen können (Stand 04.03.09), die nicht dem Klassik/Jazz/Musikschulen-Bereich zuzuordnen ist.
OK, die Initiative dafür kommt auch aus diesem Sektor: u.a. Deutscher Musikrat, Berliner Philharmoniker und Vertreter von Universal Music Classics & Jazz, nicht etwa der Popbereich. Ich denke nicht, dass es am fehlenden Interesse liegt. Ist das nicht einfach wieder ein Beweis dafür, dass dem Rock/Popbereich ordentliche Netzwerkstrukturen fehlen, die genau hier mit einklinken könnten?


so einen tag gibt es doch schon:
fete de la musique – http://www.fetedelamusique.de
Aha. Jetzt müsste man das irgendwie zusammenführen. Ich finde das nicht produktiv, wenn es immer diese Trennung in E- und U-Musik gibt.
Edit: Hab noch mal bischen genauer hingeschaut, von einer Trennung von E- und U-Musik kann man nicht sprechen, da das bei Fete de la Musique nicht der Fall ist.
Ich frage mal ein paar Infos ab.