Die Sache mit dem Fachblogging interessiert mich ein bischen mehr und ich hoffe ich bekomme noch den einen oder anderen Beitrag zu diesem Thema zustande.
Nico Lumma hat in seinem Blog auch noch ein paar Gedanken darüber verbreitet und bezweifelt, dass das von Basic vorausgesagte Fachblogger-Jahr in 2009 eintreten wird. Den dritten Punkt von Lumma, nämlich die Bedeutung des Themas finde ich persönlich am wichtigsten.
Themen wie Apple oder “Reich werden mit Blogs” , nur mal so als Beispiel, sind ja irgendwie schon sehr gut vertreten. Was aber ist denn mit Musik? Klar, es gibt ne Menge über Musik zu lesen, aber so eine Musikszene (und da gibt es ja eine Menge Genre) sollte doch irre viel Stoff bieten. Es müssen ja nicht immer die Stars sein, auch kleine Bands haben Fans und 100 oder 1000 Bands müssten dann doch genau so ein recht gutes Besucherinteresse hervorrufen. Ein Bespiel findet sich ja bei 78s.ch. Warum da aber wieder Apple Werbung drauf ist, verstehe ich dann auch wieder nicht.
Und damit wären wir auch gleich noch beim Punkt 1 von Lumma, die Finanzierung. Da müßte eine andere Idee greifen. Die Musikwirtschaft in sich ist wirklich nicht zu verachten und es müssen doch nicht immer die Printprodukte sein. Immerhin, von 1000 Flyern erreichen meines Erachtens gerade mal 10 bis maximal 100 potentielle Kunden, also z.B. Konzertgänger oder Instrumentenkäufer. Das macht also maximal 10% und das erreicht man auch nur, wenn das Angebot richtig gut ist, also bei einer wirklich guten Band und einem besonders gut gemachten Flyer. Für etwas größere Events werden dann auch mal schnell 20.000 Flyer gedruckt und dass dann die allerhöchstens 2000 Leute, die sich überhaupt den Flyer anschauen auch zum Konzi gehen, ist noch lange nicht gesagt, vielleicht eher 500 und dann ist mein Beispiel immer ja auch mit den Maximalzahlen gerechnet. Noch mal zum hervorheben: 18.000 Flyer für den Papierkorb! Macht das noch Sinn?
Musikfachblogging!

